Ionen

Luftmoleküle können sowohl positiv als auch negativ geladen sein. Die negativen Ionen werden auch als "Vita-Ionen" bezeichnet und wirken sich für das Wohlbefinden des Menschen überaus förderlich aus. Normalerweise ist das Verhältnis zwischen positiv und negativ geladenen Teilchen in etwa ausgeglichen. Z. B. bei Föhn steigt die Zahl der positiven Ionen jedoch stark an und viele Leute reagieren darauf mit Wetterfühligkeit. Positive Ionen werden aber vor allem auch durch künstliche Verursacher erzeugt und das permanent, so z. B. durch Fabriks- und Autoabgase, Zigarettenrauch, Heizlüfter und Klimaanlagen.
Diese Luftverunreinigungen treffen im ländlichen Bereich auf die negativ geladene Erde und werden dadurch neutralisiert. Im verbauten Stadtgebiet mit den zubetonierten Straßen und Gassen verbleiben die positiven Ionen jedoch in der Luft und können zu Erkrankungen wie z. B. Asthma, Bronchitis, Herzklopfen, Heuschnupfen, Migräne, Schlaflosigkeit, Schwindelgefühlen etc. führen.


Ausgleich des Ionenverhältnisses:

Auf dem Land genügt es, einfach die Fenster zu öffnen, aber nicht kippen, da dadurch nur die positiven Ionen in den Raum kommen.
In der Stadt ist dies etwas komplizierter. Messungen in einem Großstadthaus ergaben nur 25 negative Ionen pro Kubikzentimeter Luft. Im Vergleich dazu, im Wald im Gebirge sind bis zu 15 000 negative Ionen messbar. Es gibt inzwischen Negativ-Ionenerzeuger, die allerdings qualitativ sehr unterschiedlich sind. Eine andere Möglichkeit ist ein Zimmerbrunnen, der ebenfalls eine geringe Menge von negativen Ionen abgibt und zur Luftverbesserung und -befeuchtung beiträgt.

Der hohe Anteil an negativ geladenen Ionen ist auch eine Erklärung dafür, warum man sich im Urlaub im Gebirge oder am Meer so wohl fühlt. Bei den Kaukasiern, die wegen ihrer Langlebigkeit bekannt sind, stellte man fest, dass in den Gebirgsdörfern, speziell bei Wasserfällen, eine außergewöhnlich hohe Konzentration von negativen Ionen vorhanden ist. Die Germanen wussten ebenfalls die Kraft der negativen Ionen zu nutzen. Sie brachten ihre Verwundeten auf Hügelkuppen, wo die Konzentration von Negativ-Ionen höher war, um ein rascheres Verheilen der Verletzungen zu erreichen. Auch in der Raumfahrt wird die Wirkung der negativen Ionen genutzt. Die ersten Astronauten waren zum Schutz gegen kosmische Strahlung völlig abgeschirmt. Nach ihrer Rückkehr aus dem All hatten sie zum Großteil rätselhafte Beschwerden, deren Ursache man sich zunächst nicht erklären konnte. Nach dem Einbau von Negativ-Ionengeneratoren traten diese Beschwerden nicht mehr auf.